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  • Google Recovery Contacts – Sichere Konto-Wiederherstellung mit vertrauten Personen

    Google Recovery Contacts – Sichere Konto-Wiederherstellung mit vertrauten Personen

    Das Szenario: Plötzlich raus aus dem eigenen Konto

    Stell dir vor: Du wachst auf und dein Smartphone ist weg.

    Deine sicheren Passwörter? Irgendwo in BitWarden, LastPass oder – Gott behüte – auf einer Haftnotiz hinter dem Monitor. Deine Backup-Wiederherstellungs-Codes sind nie von dir gesichert worden, oder? Der Code oder die SMS für die Zwei-Faktor-Authentifizierung? Kommt nie an, weil das Handy weg ist.

    Genau diese Horror-Szenarios hat Google mit Recovery Contacts adressiert. Nicht als Hauptschutz – sondern als Notausgang, wenn die Tür zu ist.

    Ich habe das Szenario mehrfach in meinen Beratungen erlebt: Ein Mittelständler verliert sein Telefon, sperrt sich aus seinem Google Account aus, und plötzlich ist ein ganzes Team produktiv lahm. Google hat dieses Problem ernst genommen und eine Lösung gebaut, die nicht komplex ist – sondern menschlich.

    Wie Recovery Contacts technisch funktioniert

    Der Ablauf ist bewusst einfach gestaltet:


    1. Phase 1 – Die Vorbereitung



      Du besuchst die offizielle Google-Seite zur Einrichtung von Wiederherstellungskontakten und wählst bis zu zehn Personen aus deinem Google-Kontakt-Verzeichnis aus. Das können Familie, enge Freunde oder Kollegen sein. Du teilst diesen Personen mit – idealerweise persönlich – dass sie deine Wiederherstellungskontakte sind.



    2. Phase 2 – Der Notfall



      Du bist gesperrt und versuchst, dein Konto wiederherzustellen. Google fragt dich: Hast du einen Recovery Contact? Wenn ja, kannst du einen Code anfordern.



    3. Phase 3 – Der Code-Austausch



      Google generiert einen zeitlich beschränkten Code. Du fragst eine deiner Vertrauenspersonen: Kannst du meinen Code bestätigen? Du teilst den Code über einen sicheren Kanal mit.


      Sichere Kanäle sind:



      • Persönliches Gespräch

      • Signal

      • Threema


      ⚠️ Wichtig: Verwende niemals SMS, um Codes zu teilen! SMS ist nicht sicher für diese Authentifizierung.



    4. Phase 4 – Die Verifizierung



      Deine Vertrauensperson erhält eine E-Mail oder eine Benachrichtigung von Google mit der Aufforderung, den Code einzugeben. Sie bestätigt: Ja, das ist wirklich diese Person. Google akzeptiert dies als Identitätsbestätigung.



    5. Phase 5 – Zugang zurück



      Du kannst dein Konto wieder betreten. Fertig.


    Das ist nicht kompliziert. Das ist elegant.

    Von Kontosperre zur erfolgreichen Wiederherstellung - Recovery Contacts in Aktion

    Die Sicherheits-Perspektive: Was bleibt geschützt?

    Hier die knallharte Realität für IT-Sicherheitsmanager:

    Was Recovery Contacts NICHT machen:

    • Deine Vertrauensperson erhält null Zugriff auf dein E-Mail-Postfach, Google Drive, YouTube-Kanal, Google Photos oder Zahlungsdaten.
    • Sie sehen nicht, welcher Code richtig ist – sie bestätigen nur, dass sie eine Person mit deinem Namen erkannt haben.
    • Es ist kein Passwort-Reset – nur eine Identitätsverifizierung zur Kontofreigabe.

    Was das bedeutet:

    • Selbst wenn eine Vertrauensperson gehackt wird, ist dein Konto nicht gefährdet. Sie haben keinen Zugriff, keine Credentials, keine Geheimcodes gespeichert.
    • Das ist Datenschutzkonform: Minimales Datenteilen, keine Cookies, keine Überwachung.
    • Die Verifizierung läuft über End-to-End-sichere Kanäle – also nicht im Klartext durch Googles Systeme.

    Aber: Der Schwachpunkt ist menschlich. Wenn du deine Vertrauensperson wählst und diese Person dich nicht wirklich kennt (Fake-Freund auf Facebook?) oder diese Person selbst kompromittiert ist (Social Engineering), dann funktioniert das System nicht. Das ist kein technisches Risiko – das ist ein menschliches.

    Recovery Contacts vs. Passkeys: Die richtige Kombi

    Viele fragen: Warum brauchen wir das, wenn Passkeys doch die Zukunft sind?

    Gute Frage. Hier die ehrliche Antwort:

    Passkeys sind fantastisch – wenn alles läuft. Kein Passwort vergessen, keine SIM-Swap-Attacken, keine Phishing-Codes. Aber: Was passiert, wenn du dein Smartphone mitnimmst und es dir gestohlen wird oder es vom Balkon fällt? Dein Passkey war in der Regel auf diesem Gerät und damit ist er erstmal weg.

    Recovery Contacts sind eine Rückversicherung gegen Passkey-Verlust. Sie sind nicht die erste Linie – das bleibt Passkey + Zwei-Faktor-Authentifizierung oder Passwort. Aber Recovery Contacts sind die zweite und dritte Linie, wenn Linie eins zusammenbricht.

    Das nennt sich in der IT-Sicherheit Defense-in-Depth – mehrere Schichten, die sich überschneiden.

    Die Business-Perspektive: ROI und Hidden Costs

    Für Unternehmen ist das interessant:

    Nutzen:

    • Support-Kosten sinken: Weniger Anrufe im IT Support wegen gesperrter Accounts.
    • Produktivität: Mitarbeiter verlieren keine halben Tage beim Konto-Zugriff.
    • Vertrauen: Kunden sehen, dass Google ihre Sicherheit ernst nimmt – nicht nur technisch, sondern menschlich.
    5-Schritte-Prozess: Wie Recovery Contacts funktioniert

    Hidden Costs:

    • Die Funktion ist optional – Du musst sie aktivieren. Das bedeutet: Awareness und Schulung erforderlich, sonst nutzen es lediglich ein kleiner Anteil der Nutzer.
    • Du musst deine Vertrauenspersonen identifizieren, ihnen Bescheid sagen, im Notfall erreichbar sein. Das ist administrative Overhead.
    • Wenn Recovery Contacts missbraucht wird (Fake-Code-Versand, Social Engineering), können Unternehmen hier nicht viel machen – das ist auf Nutzer-Ebene.

    Fazit: Für Enterprise-Kunden mit Workspace ist das ein Vitamin (Nice-to-Have). Für Privatnutzer ein Schmerzmittel (wenn Notfall eintritt).

    Implementierung: Wer sollte Recovery Contacts nutzen?

    SOLLTE verwenden:

    • Menschen mit Gmail-Konten (Geschäftsmail, digitale Identität, Android)
    • Eltern mit Kinderkonten (sichere Wiederherstellung für Minderjährige)
    • Digitale Nomaden (weit weg von Support-Optionen)
    • Benutzer ohne live Backup-Mobil-Telefon

    KANN verwenden:

    • Business Gmail-Nutzer mit mehreren Accounts

    SOLLTE NICHT verwenden:

    • Wer keine vertrauten Personen hat (einsam, isoliert)
    • Wer in hochsicherheits-Umgebungen arbeitet und Recovery Contacts als zu soft empfindet
    • Unternehmen ohne Governance-Framework für Recovery Contacts

    Häufig gestellte Fragen

    Kann meine Vertrauensperson mein Passwort zurücksetzen?

    Nein. Recovery Contacts ist nicht gleichzusetzen mit Passwort-Reset-Befugnis. Die Person bestätigt nur deine Identität, um den Lock aufzuheben. Das Passwort setzt du selbst neu.

    Was passiert, wenn meine Vertrauensperson böse Absichten hat?

    Das ist der menschliche Schwachpunkt, den ich nicht beschönige. Wenn jemand, dem du vertraust, dich betrogen möchte, kann diese Person einen Code ablehnen oder als Waffe gegen dich einsetzen. Das ist nicht technisch lösbar – nur durch weise Auswahl. Google empfiehlt daher: Nimm Personen, bei denen du einhundert Prozent sicher bist.

    Kann Google Recovery Contacts zwingen, dich auszusperren?

    Das ist technisch nicht möglich. Recovery Contacts ist eine Opt-in-Funktion – nur du entscheidest, wer deine Vertrauensperson ist. Google hat hier keinen Hebel.

    Ist Recovery Contacts in Unternehmen mit Workspace-Accounts einsetzbar?

    Das hängt von der Admin-Konfiguration ab. Bei privaten Google-Konten ja, sofort. Bei Workspace ist es abhängig davon, ob der Admin Recovery Contacts freigegeben hat.

    Fazit: Die menschliche Seite der Cybersicherheit

    Recovery Contacts ist ein cleverer Move von Google, weil es erkennt, dass echte Sicherheit nicht nur technisch ist. Du kannst die sicherste Verschlüsselung der Welt haben – wenn du dein Passwort vergisst, hilft dir das nicht.

    Googles Antwort: Vertrauen in Menschen.

    Das ist nicht revolutionär. Das ist praktisch.

    Für dich bedeutet das konkret:

    1. Richte Recovery Contacts heute noch ein (unter g.co/recovery-contacts).
    2. Wähle nicht mehr als fünf Vertrauenspersonen – Qualität über Quantität.
    3. Führe ein Briefing-Gespräch mit ihnen: Falls ich mich aussperre, verlasse ich mich auf dich.
    4. Im Notfall: Code austauschen, nicht das Passwort.

    Das ist IT-Sicherheit ohne Drama. Das ist Sicherheit, die funktioniert, weil sie real ist.


    Falls Euch das alles gar nichts sagen sollte, habe ich hier eine komplette Anleitung zum absichern eurer Accounts.

    Keywords & SEO

    Primary Keywords: Google Recovery Contacts, Konto-Wiederherstellung vertraute Personen, Google Account sichern, Recovery Contacts aktivieren, Passwort-Verlust Lösung Google

    Secondary Keywords: Google Sicherheit Familie, Emergency Access Google, Konto-Sperre Notfall, Passkey Backup-Plan, Digitale Identität schützen

    Longtail Keywords: Wie aktiviere ich Recovery Contacts auf meinem Google-Konto?, Recovery Contacts vs. Passkeys – was ist besser?, Was passiert, wenn meine Vertrauensperson mein Konto missbraucht?,

    Verfasser: Marc Juncke, C-Level IT-Berater | Publikationsdatum: 16. Dezember 2025

  • KI-Stromfresser? Google veröffentlicht erstmals Energieverbrauchsdaten für Gemini AI. Was das für Ihre IT-Strategie  bedeutet.

    KI-Stromfresser? Google veröffentlicht erstmals Energieverbrauchsdaten für Gemini AI. Was das für Ihre IT-Strategie bedeutet.

    Spannende Fakten & Highlights (5 Key Takeaways für schnelle Antworten)

    • Erste Transparenz: Google ist das erste große KI-Unternehmen, das detaillierte Energieverbrauchsdaten für einen einzelnen KI-Prompt (Gemini) veröffentlicht.
    • Geringer Medianverbrauch: Ein durchschnittlicher Gemini-Text-Prompt verbraucht 0,24 Wattstunden, vergleichbar mit einer Sekunde Mikrowellenbetrieb oder wenigen Sekunden TV schauen.
    • Umfassende Messung: Die Messung berücksichtigt nicht nur die KI-Chips (58%), sondern auch CPUs/Speicher (25%), Leerlauf-Maschinen (10%) und Rechenzentrums-Overhead (8%).
    • Dramatische Effizienzsteigerung: Der Energieverbrauch eines Gemini-Prompts sank innerhalb eines Jahres um das 33-fache (Mai 2024 zu Mai 2025) dank Modell- und Softwareoptimierungen.
    • Wassertropfen & CO2-Gramm: Ein Prompt verbraucht etwa 0,26 ml Wasser (fünf Tropfen) und erzeugt 0,03 Gramm CO2 (basierend auf Googles Grünstrom-Einkäufen).

    Wir alle spüren es: Künstliche Intelligenz ist der neue Motor für unser Business, die treibende Kraft hinter Innovation und Effizienz. Aber haben Sie sich je gefragt, was dieser Motor eigentlich schluckt? Lange war die Antwort darauf ein großes Schweigen. Der Energiehunger der KI war eine Art „Black Box“. Jetzt hat Google als erster der ganz Großen Licht ins Dunkel gebracht und Zahlen für seinen Dienst Gemini veröffentlicht. Und ich muss sagen: Diese Zahlen haben es in sich – strategisch, technisch und für unsere Zukunft. Doch was bedeuten diese 0,24 Wattstunden pro Anfrage wirklich für unsere Strategien und die Zukunft der KI?

    Wie viel Energie verbraucht ein einzelner KI-Prompt wirklich?

    Ein einzelner Gemini-Text-Prompt verbraucht im Median 0,24 Wattstunden Strom. Um das greifbar zu machen, liefert Google selbst den besten Vergleich: Das ist weniger Energie, als Ihr Fernseher in neun Sekunden verbraucht. Dazu kommen rund fünf Tropfen Wasser für die Kühlung.
    Google hat hier nicht nur die reinen KI-Chips betrachtet, sondern wirklich das Gesamtbild gezeichnet. Das ist entscheidend, denn oft wird nur die „Spitze des Eisbergs“ gesehen.

    Gut zu wissen aus meiner Praxis:
    Stellen Sie sich vor, Sie fragen in einem Restaurant nach einem Gericht. Der Koch (der KI-Chip) ist wichtig, aber er braucht eine Küche (Host-Maschine), einen Kühlschrank (Speicher), Personal, das auf Abruf bereitsteht (Idle-Maschinen), und natürlich Strom und Kühlung für das gesamte Gebäude (Rechenzentrums-Overhead). Google hat hier nicht nur den Koch, sondern die gesamte Infrastruktur des Restaurants gemessen. Das ist der Unterschied zwischen einer oberflächlichen Schätzung und einer tiefgehenden Analyse.

    Warum sind diese Zahlen ein strategischer Weckruf für Unternehmen?

    Die Veröffentlichung dieser Daten ist aus meiner Sicht als Stratege weniger eine technische Mitteilung als ein brillanter Schachzug von Google. Sie nehmen der Kritik den Wind aus den Segeln, positionieren sich als verantwortungsbewusster Marktführer und zwingen Wettbewerber wie OpenAI in die Defensive. Für uns als Entscheider ergeben sich daraus drei zentrale Handlungsfelder:

    1. Nachhaltigkeit wird zur Kennzahl: Bisher haben wir KI-Projekte nach ROI und technischer Machbarkeit bewertet. Jetzt kommt eine dritte, entscheidende Dimension hinzu: der ökologische Fußabdruck. ESG-Kriterien (Umwelt, Soziales, Unternehmensführung) sind keine Kür mehr, sondern Pflicht.
    2. Kosten neu kalkulieren: Die Lizenzkosten für ein KI-Modell sind nur die eine Seite der Medaille. Wir müssen anfangen, die „Total Cost of Ownership“ inklusive der Energiekosten zu berechnen, besonders wenn wir eigene Modelle trainieren oder in großem Stil nutzen.
    3. Bewussterer Einsatz: Nicht jeder Prozess muss mit dem größten und leistungsstärksten KI-Modell automatisiert werden. Die neuen Zahlen regen dazu an, über den „Energie-ROI“ nachzudenken. Kleinere, spezialisierte Modelle könnten für viele Aufgaben völlig ausreichen und deutlich weniger Ressourcen verbrauchen.

    Warum ist diese Transparenz so wichtig für uns als Entscheider?

    Diese Veröffentlichung ist ein Meilenstein. Bisher waren wir auf Schätzungen angewiesen, die oft auf Annahmen basierten. Jetzt haben wir erstmals harte Fakten von einem der größten Player im Feld. Für mich als CIO und Berater ist das ein klares Signal: Nachhaltigkeit wird zum Wettbewerbsfaktor. Unternehmen, die ihre KI-Lösungen verantwortungsvoll und transparent entwickeln, werden langfristig das Vertrauen der Kunden und der Öffentlichkeit gewinnen. Es ist auch ein Weckruf, dass wir uns nicht nur auf die Performance, sondern auch auf die Effizienz unserer KI-Systeme konzentrieren müssen.

    Waage symbolisiert Balance zwischen KI-Leistung und Nachhaltigkeit, Googles Transparenz.

    Auf den ersten Blick klingt das nach einer riesigen Entwarnung. Die Horrorvisionen vom explodierenden Strombedarf durch KI scheinen übertrieben. Doch als Pragmatiker in C-Level-Rollen seit über 25 Jahren weiß ich: Der Teufel steckt im Detail – und in der Skalierung. Stellen Sie sich vor, jede einzelne Mitarbeiterfrage an die KI kostet so viel wie das kurze Aufleuchten des Bildschirms beim Einschalten des Fernsehers. Einzeln trivial. Wenn das aber 10.000 Mitarbeiter 50 Mal am Tag tun, wird aus dem kurzen Flimmern ein Dauerleuchten, das sich sehr wohl auf Ihrem Strombedarf und in Ihrem CO2-Bericht bemerkbar macht.

    Ein Liniendiagramm, das den Energieverbrauch pro Prompt über die Zeit (z.B. Mai 2024 zu Mai 2025) drastisch fallen zeigt. Beschriftung "Energieverbrauch pro Gemini-Prompt".

    Wie hat Google diesen Verbrauch so drastisch reduziert?

    Der Artikel enthüllt, dass der mediane Gemini-Prompt im Mai 2025 33-mal weniger Energie verbrauchte als noch im Mai 2024. Das ist eine enorme Effizienzsteigerung! Google führt dies auf Fortschritte bei seinen Modellen und andere Software-Optimierungen zurück. Hier steckt die wahre Kunst. Es geht nicht nur darum, immer größere Modelle zu bauen, sondern sie auch intelligent und ressourcenschonend zu betreiben. Das zeigt, dass in der Software-Ebene noch gewaltiges Optimierungspotenzial schlummert.

    Was bedeutet das für uns als Entscheider? Meine Einschätzung.
    Googles Vorstoß ist kein Grund zur Panik, aber auch keiner zur Sorglosigkeit. Es ist ein Aufruf zum Handeln. Als IT-Verantwortlicher würde ich jetzt zwei Dinge tun: Erstens, Transparenz im eigenen Haus schaffen. Beginnen Sie damit, den Energieverbrauch Ihrer aktuellen KI-Anwendungen (sofern möglich) zu messen oder zumindest abzuschätzen. Zweitens, Nachhaltigkeit als festes Kriterium in jeden neuen Business Case für KI-Projekte aufnehmen. Fragen Sie Ihre Anbieter nicht nur nach dem Preis, sondern auch nach dem Energieverbrauch pro Anfrage.

    Fazit & Ausblick
    Die „Black Box“ des KI-Energieverbrauchs hat ein erstes, kleines Fenster bekommen. Die Zahlen von Google zeigen: Das Problem ist beherrschbar, vor allem, weil die Effizienz der Modelle rasant zunimmt.
    Die eigentliche Herausforderung ist nicht die einzelne Anfrage, sondern das exponentielle Wachstum der Gesamtnutzung. Die Frage ist also nicht mehr ob wir KI nutzen, sondern wie bewusst. Googles Zahlen sind kein Endpunkt, sondern der Startschuss für einen Marathon: den Wettlauf um eine nachhaltige und zugleich leistungsstarke KI. Und das ist ein Rennen, das wir alle gewinnen müssen.

    Was denken Sie darüber?
    Wie bewerten Sie den Faktor Nachhaltigkeit in Ihrer KI-Strategie?

    FAQ-Sektion (Häufig gestellte Fragen & Antworten)

    Wie viel Energie verbraucht ein Google Gemini Prompt?

    Ein durchschnittlicher Gemini-Text-Prompt verbraucht laut Google 0,24 Wattstunden Strom. Das entspricht in etwa der Energie, die eine Mikrowelle in einer Sekunde benötigt.

    Sind die Energieangaben von Google für alle KI-Anfragen repräsentativ?

    Nein, die Angaben beziehen sich auf den Median-Text-Prompt. Komplexere Anfragen, wie die Zusammenfassung vieler Bücher, oder die Generierung von Bildern und Videos, verbrauchen deutlich mehr Energie.

    Warum ist Googles Veröffentlichung zum Energieverbrauch wichtig?

    Sie ist die erste detaillierte Transparenz von einem großen KI-Anbieter. Sie ermöglicht es Forschern und Entscheidern, den Energiebedarf von KI besser zu verstehen und fördert die Diskussion über Nachhaltigkeit und Effizienz in der Branche.

    Zentrale Fachbegriffe (mit Kurzerklärung):

    • Wattstunde (Wh): Maßeinheit für elektrische Energie, die angibt, wie viel Leistung über einen bestimmten Zeitraum verbraucht wird.
    • Median-Prompt: Ein Prompt, dessen Energieverbrauch genau in der Mitte aller gemessenen Prompts liegt (nicht der Durchschnitt).
    • TPU (Tensor Processing Unit): Spezialisierte KI-Chips von Google, optimiert für maschinelles Lernen.

    Primärquelle:
    https://www.technologyreview.com/2025/08/21/1122288/google-gemini-ai-energy/
    #KI #Nachhaltigkeit #Energieverbrauch #GoogleGemini #GreenIT #ESG #KIEnergie #NachhaltigeKI #GoogleGemini #ITStrategie #Energieeffizienz #Digitalisierung #MarcJuncke

  • M365 Copilot Chat: Gratis-KI für Firmen – Was kann Microsofts neuer Geniestreich wirklich?

    M365 Copilot Chat: Gratis-KI für Firmen – Was kann Microsofts neuer Geniestreich wirklich?

    1. Kurzfassung

    Microsoft 365 Copilot Chat ist eine neue, kostenlose Basisversion des KI-Assistenten Copilot, die speziell für Unternehmen mit einem Office 365 Business Account entwickelt wurde, um einen risikoärmeren und kostengünstigeren Einstieg in die Welt der künstlichen Intelligenz zu ermöglichen. Im Kern bietet dieses Tool einen sicheren, Web-basierten KI-Chat (basierend auf GPT-4o), der kommerziellen Datenschutz gewährleistet. Zusätzlich können Unternehmen erweiterte Funktionen durch sogenannte „Agents“ nach Bedarf (Pay-as-you-go) hinzubuchen, etwa für die Anbindung an spezifische Unternehmensdatenquellen wie SharePoint.

    Dies unterscheidet sich vom vollumfänglichen Microsoft 365 Copilot, der 30 US-Dollar pro Nutzer und Monat kostet und tief in alle Microsoft 365 Apps und Unternehmensdaten integriert ist. Copilot Chat ist also ideal für Firmen, die erste Schritte mit KI wagen wollen, ohne gleich die volle Investition und Komplexität des Premium-Produkts stemmen zu müssen.

    3. Spannende Fakten & Highlights (5 Key Takeaways für Neugierige & schnelle Antworten)

    • Kostenloser Einstieg: Microsoft 365 Copilot Chat ist für Unternehmen grundsätzlich kostenlos und bietet einen sicheren KI-Chat auf Basis von GPT-4o.
    • Flexibel erweiterbar: Fortgeschrittene „Agents“, z.B. für die Anbindung an spezifische Unternehmensdaten (wie SharePoint), können flexibel nach Verbrauch (Pay-as-you-go) bezahlt werden.
    • Sicherheit im Fokus: Der Chat verfügt über „Enterprise Data Protection“, was bedeutet, dass Unterhaltungen nicht zum Training von KI-Modellen verwendet werden und kommerzielle Daten geschützt sind.
    • Klare Abgrenzung: Im Gegensatz zum voll integrierten Microsoft 365 Copilot (30$/Monat), der auf alle M365-Daten zugreift, ist der Basis-Chat von Copilot Chat „web grounded“ und greift nicht standardmäßig auf interne Firmendaten zu.
    • IT-Kontrolle: Administratoren behalten die Kontrolle über den Einsatz, die Datenrichtlinien und das Management der Agents im Unternehmen.

    M365 Copilot Chat: Gratis-KI für Firmen – Was kann Microsofts neuer Geniestreich wirklich?

    Stell dir vor, du könntest die Power von KI in deinem Unternehmen nutzen, ohne gleich tief in die Tasche greifen zu müssen. Klingt zu gut, um wahr zu sein? Microsoft macht mit dem Microsoft 365 Copilot Chat genau das möglich!

    Es ist ein neues Angebot, das speziell für Unternehmen entwickelt wurde, die neugierig auf KI sind, aber vielleicht noch zögern – sei es aus Kostengründen oder wegen Sicherheitsbedenken.

    Kurz gesagt: Copilot Chat bietet einen kostenlosen, sicheren KI-Chat und die Option, erweiterte Funktionen flexibel nach Bedarf zu nutzen. Aber was bedeutet das genau für dich und dein Team? Lass uns eintauchen!

    Was genau ist Microsoft 365 Copilot Chat eigentlich?

    Microsoft 365 Copilot Chat ist im Kern ein kostenloses Angebot für Unternehmen, das einen sicheren, KI-gestützten Chat auf Basis von GPT-4o bereitstellt. Dieser Chat ist „web grounded“, was bedeutet, dass er sein Wissen primär aus dem Internet bezieht und (wichtig für den Datenschutz!) nicht standardmäßig auf eure internen Unternehmensdaten zugreift. Das Ziel ist klar: Microsoft will Unternehmen einen risikoarmen und kostengünstigen Weg ebnen, um die Vorteile von KI-Assistenten zu erkunden und die Produktivität zu steigern.

    Stell es dir wie eine Art „Copilot Light“ vor. Du bekommst die grundlegende Chat-Intelligenz, die dir bei Recherchen, beim Verfassen von Texten oder beim Brainstorming helfen kann, und das Ganze mit einem Fokus auf kommerziellen Datenschutz.

    Der Clou: Chat, Agents und IT-Kontrolle – Was steckt dahinter?

    Infografik zu den Komponenten von Microsoft 365 Copilot Chat: Sicherer Chat, flexible PAYG Agents und umfassende IT-Kontrollen

    Microsoft 365 Copilot Chat besteht aus drei Hauptkomponenten, die ihn besonders interessant machen:

    1. Der Chat:
      • Was ist das? Ein kostenloser, sicherer KI-Chat, der auf dem leistungsstarken GPT-4o Modell von OpenAI basiert. Er ist „web grounded“, greift also auf Informationen aus dem Internet zu. Sicherheit? Ja, mit Enterprise Data Protection. Das bedeutet, eure Chat-Daten werden nicht zum Training der allgemeinen KI-Modelle verwendet und sind geschützt. Eure Geschäftsgeheimnisse bleiben also bei euch.Wo finde ich den? Über m365copilot.com könnt ihr darauf zugreifen. Im Video unten wird gezeigt, wie man Dateien (z.B. Word-Dokumente) hochladen und den Chat bitten kann, diese zu analysieren oder Inhalte daraus zu generieren. Kollaboration? Es gibt auch „Copilot Pages“, mit denen man gemeinsam mit Kollegen und der KI Inhalte erstellen und bearbeiten kann – live und interaktiv.
      Gut zu wissen: Die Möglichkeit, Dateien hochzuladen und zu analysieren, erweitert die Nützlichkeit des Chats enorm, selbst ohne direkten Zugriff auf das gesamte Firmennetzwerk.
    2. Agents:
      • Was sind Agents? Das sind spezialisierte KI-Module oder -Funktionen, die ihr bei Bedarf hinzubuchen könnt. Stellt sie euch wie kleine Experten vor, die für bestimmte Aufgaben trainiert sind.
      • Kosten? Hier kommt das Pay-as-you-go (PAYG) Modell ins Spiel. Ihr zahlt nur für die Nutzung dieser Agents, wenn ihr sie braucht. Das ist ideal, um spezifische, datenintensivere Aufgaben zu erledigen, ohne gleich ein teures Abo abschließen zu müssen.
      • Beispiel? Ein Agent könnte so konfiguriert werden, dass er auf bestimmte SharePoint-Seiten oder andere Unternehmensdatenquellen zugreift, um spezifische Fragen zu beantworten oder Workflows zu automatisieren. Die Vision ist, dass Anwender solche Agents so selbstverständlich erstellen und nutzen wie heute Excel-Tabellen.
    3. IT Controls (IT-Kontrollen):
      • Warum ist das wichtig? Damit eure IT-Abteilung die Zügel in der Hand behält!
      • Was beinhalten die? Administratoren können festlegen, wer Zugriff auf welche Funktionen hat, welche Datenquellen angebunden werden dürfen und wie die Agents verwaltet werden. Das sorgt für die nötige Governance und Sicherheit im Unternehmen.

    Copilot Chat vs. Microsoft 365 Copilot: Der große Unterschied – Was ist für wen?

    Jetzt wird’s spannend: Wo genau liegt der Unterschied zum „großen Bruder“, dem Microsoft 365 Copilot, der für 30 US-Dollar pro Nutzer und Monat zu haben ist?

    FeatureMicrosoft 365 Copilot ChatMicrosoft 365 Copilot (Premium)
    KostenKostenlos (Basis-Chat), Agents nach Verbrauch (PAYG)30 US-Dollar / Nutzer / Monat
    KernerlebnisSicherer, Web-basierter KI-Chat (GPT-4o), Datei-UploadTief integriert in alle M365 Apps (Word, Excel, Teams etc.)
    DatenzugriffPrimär Web-Daten; Unternehmensdaten optional über PAYG AgentsUmfassender Zugriff auf Unternehmensdaten im Microsoft Graph
    SicherheitEnterprise Data ProtectionUmfassende M365 Sicherheits- & Compliance-Funktionen
    HauptvorteilRisikoarmer, kostengünstiger Einstieg, flexible SkalierungMaximale Produktivität durch tiefe Datenintegration
    Ideal fürUnternehmen, die KI testen wollen, Kosten/Risiko scheuenUnternehmen, die KI vollumfänglich nutzen wollen

    Kurz gesagt:

    • Microsoft 365 Copilot Chat: Perfekt für den Einstieg. Ihr wollt KI-Funktionen testen, ohne gleich ein großes Budget freizugeben oder euch Sorgen um die Sicherheit eurer gesamten Unternehmensdaten machen zu müssen? Dann ist das euer Ding. Ihr könnt erste Erfahrungen sammeln, Mitarbeiter schulen und bei Bedarf spezifische Anwendungsfälle mit den PAYG-Agents realisieren.
    • Microsoft 365 Copilot (Premium): Die erste Wahl, wenn ihr das volle Potenzial von KI in eurem Arbeitsalltag entfesseln wollt. Die tiefe Integration in Outlook, Word, Excel, PowerPoint und Teams, gepaart mit dem Zugriff auf eure E-Mails, Dokumente, Kalender und Chats, macht diesen Assistenten zu einem echten Produktivitäts-Booster. Aber das hat eben seinen Preis und erfordert eine gute Datenhygiene und -Governance.

    Wie starte ich mit M365 Copilot Chat? Und was bringt die Zukunft?

    Visueller Leitfaden zum Start mit Microsoft 365 Copilot Chat und den flexiblen Erweiterungsoptionen.

    Der Einstieg ist denkbar einfach: Eure Nutzer können über m365copilot.com auf den Chat zugreifen, sofern eure IT-Abteilung dies freigegeben hat. Dort können sie direkt loslegen, Fragen stellen, Texte generieren lassen oder Dateien zur Analyse hochladen.

    Ein Blick nach vorn:
    Microsoft positioniert den Copilot Chat als eine Möglichkeit, die Nutzung von KI im Unternehmen schrittweise zu skalieren. Man kann klein anfangen, die Vorteile kennenlernen und dann entscheiden, ob und wie man die PAYG Agents für spezifischere Aufgaben oder sogar den vollumfänglichen Microsoft 365 Copilot einführt. Diese Flexibilität ist ein cleverer Schachzug, um die Akzeptanz von KI-Tools in Unternehmen zu fördern. Es ist davon auszugehen, dass die Fähigkeiten der Agents und die Integrationsmöglichkeiten stetig wachsen werden.


    Fazit: Ein smarter Schachzug von Microsoft

    Microsoft 365 Copilot Chat ist mehr als nur eine abgespeckte Version – es ist ein strategisch kluges Angebot. Es senkt die Einstiegshürde für Unternehmen erheblich und ermöglicht es, die Welt der KI-Assistenten kontrolliert und bedarfsgerecht zu erkunden. Die Kombination aus kostenlosem, sicherem Basis-Chat und flexibel zubuchbaren, spezialisierten Agents könnte für viele Firmen der ideale Weg sein, um ihre Mitarbeiter fit für die Zukunft der Arbeit zu machen, ohne gleich das Budget zu sprengen oder die IT-Sicherheit zu kompromittieren.

    Call-to-Action:
    Bist du neugierig geworden? Möchtest du herausfinden, ob Microsoft 365 Copilot Chat auch für dein Unternehmen der richtige Schritt ist? Sprich mit deiner IT-Abteilung oder informiere dich direkt auf der offiziellen Microsoft-Webseite über die Möglichkeiten!

    Falls Ihr noch weitere Fragen zu diesem Thema haben solltet kontaktiert mich gerne!


    Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Microsoft 365 Copilot Chat

    Hier beantworten wir die brennendsten Fragen rund um Microsofts neues KI-Angebot für Unternehmen:

    Frage 1: Was ist der Unterschied zwischen Microsoft 365 Copilot Chat und dem normalen Microsoft 365 Copilot?

    Antwort: Der Hauptunterschied liegt in Kosten, Funktionsumfang und Datenzugriff.

    • Microsoft 365 Copilot Chat ist eine kostenlose Basisversion. Sie bietet einen sicheren, Web-basierten KI-Chat (basierend auf GPT-4o), der primär auf Internet-Informationen zugreift. Erweiterte Funktionen, wie der Zugriff auf spezifische Unternehmensdaten (z.B. SharePoint), sind über optionale, kostenpflichtige „Agents“ (Pay-as-you-go) möglich. Es ist ideal für einen risikoarmen Einstieg.
    • Der normale Microsoft 365 Copilot ist die Premium-Version für 30 US-Dollar pro Nutzer/Monat. Er ist tief in alle Microsoft 365 Apps (Word, Excel, Teams etc.) integriert und greift umfassend auf interne Unternehmensdaten im Microsoft Graph zu, um personalisierte Unterstützung im gesamten Arbeitsablauf zu bieten.

    Frage 2: Ist Microsoft 365 Copilot Chat wirklich kostenlos für Unternehmen?

    Antwort: Ja, der Kern-Chat von Microsoft 365 Copilot Chat ist für Unternehmen kostenlos. Dieser beinhaltet den sicheren KI-Chat basierend auf GPT-4o mit kommerziellem Datenschutz. Wenn du jedoch erweiterte Funktionen nutzen möchtest, wie die Anbindung an spezifische Unternehmensdatenquellen (z.B. SharePoint-Seiten) über sogenannte „Agents“, fallen dafür Kosten nach dem Pay-as-you-go-Prinzip (Verbrauchsabrechnung) an. Du zahlst also nur für das, was du an erweiterten Agent-Funktionen tatsächlich nutzt.

    Frage 3: Welche Funktionen bietet Microsoft 365 Copilot Chat genau?

    Antwort: Microsoft 365 Copilot Chat bietet im Kern drei Komponenten:

    1. Einen kostenlosen, sicheren KI-Chat: Dieser basiert auf GPT-4o, ist Web-basiert (greift also auf Internetwissen zu) und bietet kommerziellen Datenschutz. Du kannst damit Fragen stellen, Texte generieren, Ideen entwickeln und sogar Dateien zur Analyse hochladen.
    2. Optionale PAYG Agents: Das sind erweiterbare KI-Module, die du nach Bedarf kostenpflichtig nutzen kannst. Diese Agents können beispielsweise an spezifische Unternehmensdatenquellen (wie SharePoint) angebunden werden oder spezielle Workflows automatisieren.
    3. IT-Kontrollen: Die IT-Abteilung behält die Kontrolle über Zugriffsberechtigungen, Datenrichtlinien und das Management der Agents.
      Zusätzlich wurde im Video „Copilot Pages“ gezeigt, eine Funktion zur kollaborativen Inhaltserstellung mit KI-Unterstützung.

    Frage 4: Wie sicher ist Microsoft 365 Copilot Chat für meine Firmendaten?

    Antwort: Microsoft betont die Sicherheit von Copilot Chat für Unternehmen. Der Chat verfügt über „Enterprise Data Protection“. Das bedeutet konkret:

    • Deine Chatinhalte und die Daten, die du im Chat verwendest (z.B. hochgeladene Dateien), werden nicht zum Training der allgemeinen KI-Modelle verwendet.
    • Der Basis-Chat ist „web grounded“, greift also standardmäßig nicht auf deine internen, sensiblen Unternehmensdaten zu, es sei denn, du konfigurierst dies explizit über die kostenpflichtigen Agents.
    • Die IT-Abteilung hat Kontrollmechanismen (IT Controls & Governance), um den Einsatz und den Datenzugriff zu steuern und zu überwachen.

    Frage 5: Kann ich mit Microsoft 365 Copilot Chat auf meine SharePoint-Daten zugreifen?

    Antwort: Mit der kostenlosen Basisversion des Microsoft 365 Copilot Chat ist ein direkter Zugriff auf deine SharePoint-Daten nicht standardmäßig enthalten, da dieser Chat primär Web-basiert ist. Allerdings kannst du über die optionalen, kostenpflichtigen „Agents“ (Pay-as-you-go) eine Anbindung an spezifische SharePoint-Seiten oder andere interne Datenquellen herstellen. In diesem Fall würden dann Kosten für die Nutzung dieser spezifischen Agents anfallen. Der vollumfängliche Microsoft 365 Copilot (die 30-Dollar-Version) hingegen hat den Zugriff auf SharePoint und andere Microsoft Graph Daten tief integriert.

    6. Quellenangabe & Referenzen

    • Primärquelle:
    • Ergänzende Konzepte/Vorschläge:
      • Die Erklärungen der Fachbegriffe basieren auf dem im Video dargestellten Kontext und allgemeinem Wissen über Microsoft-Produkte und KI-Technologien.
      • Vorschlag zur Verlinkung auf die offizielle Microsoft-Website für Copilot-Produkte zur weiteren Detailinformation und Stärkung von EEAT.
      • Erwähnung von OpenAI als Technologiepartner für GPT-Modelle.

    2. Relevante Keywords, Hashtags, Entitäten & Nutzerfragen

    • Hashtags:
      • #Microsoft365CopilotChat
      • #MicrosoftCopilot
      • #KünstlicheIntelligenz
      • #Produktivität
      • #Microsoft
      • #Digitalisierung
      • #ZukunftDerArbeit
      • #KIfürUnternehmen
      • #TechTrends
    • Wichtige Unternehmen, Personen & Organisationen:
      • Microsoft
      • OpenAI (als Technologiepartner für GPT-Modelle)
      • Satya Nadella (CEO von Microsoft, im Demobeispiel erwähnt)
    • Zentrale (KI-)Fachbegriffe:
      • Microsoft 365 Copilot Chat: Eine kostenlose Basisversion von Microsofts KI-Assistent für Unternehmen, die einen sicheren Chat und optionale, kostenpflichtige Agents bietet, primär webbasiert.
      • Microsoft 365 Copilot: Die Premium-Version des KI-Assistenten, tief integriert in Microsoft 365 Apps und Unternehmensdaten, kostenpflichtig ($30/Nutzer/Monat).
      • Agents (im Kontext von Copilot Chat): Erweiterte KI-Funktionen oder spezialisierte Assistenten, die auf einer Pay-as-you-go-Basis (Verbrauchsabrechnung) genutzt werden können, z.B. zur Anbindung an spezifische Datenquellen.
      • GPT-4o: Ein fortschrittliches Sprachmodell von OpenAI, das die Chat-Funktionalität des Copilot Chat antreibt.
      • Web Grounded (Web-basiert): Bedeutet, dass die KI ihre Informationen primär aus dem Internet bezieht und (im kostenlosen Teil) nicht auf interne Unternehmensdaten zugreift.
      • Enterprise Data Protection: Ein Sicherheitsmerkmal, das den Schutz kommerzieller Daten bei der Nutzung des Chats gewährleisten soll.
      • Copilot Pages: Eine Funktion, die kollaboratives Bearbeiten von Inhalten mit KI-Unterstützung ermöglicht (im Video demonstriert).
      • Pay-as-you-go (PAYG): Ein Abrechnungsmodell, bei dem nur die tatsächliche Nutzung bestimmter Dienste (hier: Agents) bezahlt wird.
      • IT Controls / Governance: Verwaltungs- und Steuerungsmechanismen für die IT-Abteilung, um den Einsatz von Copilot im Unternehmen zu managen (z.B. Zugriffsberechtigungen, Datenrichtlinien).

  • Die KI-Revolution in der deutschen Wirtschaft: Eine Bestandsaufnahme

    Die KI-Revolution in der deutschen Wirtschaft: Eine Bestandsaufnahme

    Die Künstliche Intelligenz (KI) wird oft als das „next big thing“ in der Wirtschaft bezeichnet, doch in Deutschland spielt sie bisher eine eher zurückhaltende Rolle.

    Eine Studie des Münchner ifo-Instituts zeigt, dass im Jahr 2023 lediglich 12% der deutschen Unternehmen mindestens eine KI-Anwendung einsetzten, wobei größere Firmen mit über 250 Mitarbeitern häufiger vertreten waren.

    Professor Oliver Falck vom ifo-Institut identifiziert zwei Haupthindernisse für die Implementierung von KI in deutschen Unternehmen:

    Zum einen fehlen den Mitarbeitern oft die notwendigen Kompetenzen im Umgang mit KI-Technologien.

    Zum anderen herrscht große Unsicherheit bezüglich der rechtlichen Rahmenbedingungen, insbesondere im Hinblick auf das EU-Gesetz zur Künstlichen Intelligenz und dessen Umsetzung in Deutschland.

    Trotz dieser Herausforderungen steht Deutschland im EU-Vergleich relativ gut da und belegt den siebten Platz bei der KI-Nutzung.

    Nur Unternehmen in Dänemark, Finnland, Luxemburg, Belgien, den Niederlanden und Malta setzen KI noch stärker ein.

    Wenn es jedoch um die Entwicklung neuer KI-Anwendungen und die technische Infrastruktur geht, spielt die Europäische Union insgesamt nur eine Nebenrolle.

    Die führenden Akteure sitzen in den USA, insbesondere im Silicon Valley.

    Chris-Oliver Schickentanz, Vorstandsmitglied beim Vermögensverwalter Capitell, betont, dass die US-Konzerne den Trend frühzeitig erkannt haben und über die notwendigen finanziellen Ressourcen verfügen, um in KI zu investieren.

    Diese Dominanz der US-Technologiekonzerne spiegelt sich auch an der Börse wider. Unter den 100 wertvollsten Börsenkonzernen der Welt fanden sich zur Jahresmitte nur zwei deutsche Unternehmen: der Industriekonzern Siemens und das Softwareunternehmen SAP.
    Dennoch sieht Schickentanz Chancen für europäische Unternehmen, in Zukunft eine größere Rolle im KI-Bereich zu spielen.

    Er erwartet, dass sich der Fokus von reinen Technologieunternehmen auf Firmen verlagern wird, die KI nutzen, um ihre Geschäftsmodelle zu erweitern, neue Kundengruppen zu erschließen und effizienter zu werden.
    Als Beispiel nennt er Pharmakonzerne, die KI in der Forschung einsetzen könnten.
    Die Implementierung von KI-Lösungen erfordert jedoch individuelle Anpassungen, die Zeit und Geld kosten.
    Obwohl die Chancen der KI auch in Deutschland als grenzenlos erscheinen, ist ihre Präsenz im Alltag der Unternehmen noch nicht überall spürbar.

    Zitate

    1. „Künstliche Intelligenz: Wie weit ist Deutschland im Tech-Rennen?“, tagesschau.de, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/digitales/kuenstliche-intelligenz-tech-unternehmen-wettbewerb-100.html

    Schlüsselwörter

    • Künstliche Intelligenz (KI)
    • ifo-Institut
    • Eurostat
    • EU-Gesetz zur Künstlichen Intelligenz
    • Silicon Valley
    • Siemens
    • SAP

    Interessante Punkte

    • 12% der deutschen Unternehmen nutzten 2023 KI-Anwendungen
    • Haupthindernisse: mangelnde Kompetenzen der Mitarbeiter und rechtliche Unsicherheiten
    • Deutschland auf Rang sieben im EU-Vergleich bei KI-Nutzung
    • US-Technologiekonzerne dominieren den KI-Markt und profitieren an der Börse

    Disclaimer: Dieser Text wurde mit einer KI-gestützten Textgenerierung erstellt, redaktionell bearbeitet und geprüft.

  • Warum blogge ich eigentlich!

    Ich bin in den letzten Tagen vermehrt von Freunden und Kunden angesprochen worden, warum ich diesen „Quatsch“ hier überhaupt begonnen habe. Es gibt doch bestimmt schon mindestens 3 Milliarden Blogger auf der Welt und ob ich denn denken würde, daß die Welt auf meine textlichen Ergüsse gewartet hat.

    Also ich glaube nicht, dass ich mit diesem Projekt die Welt aus den Angeln heben werde. Mir geht es primär darum, einen Einblick hinter die Technik des ganzen Prozess des bloggens zu bekommen. Was genau ist notwendig, um einen „WordPress- Blog“ zu erstellen und auch zu betreiben? Wie fühlt man sich als Anfänger, wenn man auf einmal mit den technischen Anforderungen konfrontiert wird? Kann man sich das nötige Fachwissen wirklich „ergoogeln“? Wie fühlt man sich als Autor eines Artikels, während man auf die ersten Kommentare von vermeintlich Unbekannten wartet? (mehr …)

  • Die Macht von Social Media

    Gestern habe ich mich hier über die Notwendigkeit der Vermittlung von Wissen über das Web an sich ausgelassen. Und damit dies keine hohlen Phrasen bleiben, werde ich direkt mal mit der Wissensvermittlung beginnen. Hierbei ist es allerdings völlig egal ob Ihr Ü50 seid oder nicht. Sich Wissen anzueignen ist ja bekanntlich nie verkehrt! 😉

    Was ist „Social Media“ überhaupt?

    Wikipedia beschreibt den Begriff wie folgt: Social Media (auch Soziale Medien[1]) bezeichnen digitale Medien und Technologien (vgl. Social Software), die es Nutzern ermöglichen, sich untereinander auszutauschen und mediale Inhalte einzeln oder in Gemeinschaft zu gestalten. Alles klar, oder? 😉

    In vielen Besprechungen, die ich mit Kunden habe, wird mit Begriffen wie WEB 2.0, User generated Content, Sender – Empfänger Modell, usw. um sich geworfen. Aber eigentlich verstehen die meisten überhaupt, nicht was genau damit gemeint ist.

    Als Freund einer klaren Sprache, werde ich mal probieren etwas simpler zu erklären, was Social Media überhaupt ist. Der Grundgedanke hinter diesem beflügeltem Begriff ist, dass es mit dem Einsatz von IT- Technologie relativ einfach möglich ist, Inhalte, einer schier unendlichen Anzahl von Menschen, verfügbar zu machen. Man kann es sich quasi wie eine Cocktailparty vorstellen. Ihr redet mit euch gut bekannten oder auch unbekannten Menschen über Themen die Euch bewegen, und hofft auf eine angenehme bereichernde Unterhaltung. Damit Ihr jedoch nicht immer nur auf Cocktailpartys rumhängen müsst um gute Gespräche mit gleich gesinnten zu führen, wurde für Euch das Internet, mit seinem speziellen Part Social Media, erfunden. Nette Sache oder?

    Ihr müsst Euch somit keine Gedanken mehr machen, ob Ihr Euch jetzt einen Verlag  oder einen Fernsehsender kauft, um Eure Ratschläge für die gesamte Menschheit verfügbar zu machen. Ihr braucht lediglich einen Computer mit Internetzugang und die Reise kann beginnen. An diesem Punkt höre ich von Kunden immer den Einwand: „Aber, ich habe gar nix zu erzählen!“. Das glaube ich eigentlich nie, da jeder Mensch etwas zu sagen und auch zu empfehlen hat.

    Falls es aber doch so sein sollte, das Ihr so ein dröger nicht sagender Typ seid, ist dass auch kein Hindernis. Da es hier genügend Spinner wie mich gibt, die Ihre Empfehlungen und Ratschläge in die Welt hinausposaunen, habt Ihr etwas zu lesen. Und falls Euch etwas, was Ihr im Internet seht, gefällt oder nicht gefällt, und Ihr auf die kühne Idee kommt, dies mit einem Kommentar oder einer Link- Empfehlung zum Ausdruck zu bringen, seid Ihr ein Teil dieser großen bunten Social Media Welt. Ziemlich Simpel oder nicht?

    Die Jungs von Infospeed haben zu diesem Thema, ein schönes Filmchen produziert, welches Ihr hier sehen könnt:

    [youtube]http://www.youtube.com/watch?v=ezKJxQ-7Qhc[/youtube]

    Natürlich wird nicht jeder Beitrag von Euch, so bombastisch durch die Decke gehen, wie es in dem Filmchen beschrieben wird, aber allein die Tatsache, dass es möglich ist, macht die ganze Social Media Geschichte doch interessant, oder? 😉

    Also auf gehts! Werdet ein Teil der großen weiten Social Media Welt, indem Ihr mir hier unten einen Kommentar hinterlasst. Vielleicht verändert Ihr ja damit die Welt!